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- Powerpointpräsentation |
Hochsensible Menschen haben eine geringere Filterung jener Reize, die auf sie einwirken. Sie erleben all die Eindrücke als 'mehr' (quantitativ) und/oder 'intensiver' (qualitativ). Dieser sensible Radar, um es einmal so zu verbildlichen, ermöglicht ihnen, Veränderungen, Nuancen, Zwischentöne, Varianten, etc. wahrzunehmen. Hierin liegt ein grosses positives Potential, die Hochsensibilität im Leben und im Beruf gut zu nutzen oder sich allenfalls besser zu schützen. Dieses Radar kann überlastet werden und die Empfindungen und Eindrücke nehmen stark und andauernd zu, so dass sie nicht genügend verarbeitet werden und die hochsensible Person überreizen, bis sie/er daran in einen belasteten/geschwächten/erkrankten Zustand gerät: Nervosität, Flucht, Depression, Rückzug, Abschottung, Isolation, etc..., oft verbunden mit körperlichen Anzeichen: Allergien, Zittern, Schlaflosigkeit, Atemschwere, Kopfweh, Übelkeit, Gereiztheit, Asexualität, etc... Durchschnittlich sensiblen Menschen können von vielen Reizen, aufgrund von Filtern im Unterbewusstsein, mehr ertragen, da sie die Reize weniger wahrnehmen. Sie merken weniger, was alles auf sie einwirkt. Es braucht dann vielleicht schon einen Besuch im Action-Kino, um das Gemüt anzuregen. Die Intensivierung von Reizen wird zum Teil zum Vergnügen gesucht: Kirmes, Achterbahn, Gruselfilm, Extremsport, Techno-Party, etc. |
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Powerpointpräsentation |
Powerpointpräsentation zum Thema
Hochsensibilität - Klingt da bei Ihnen etwas an? |
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Sensibilität meint: |
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Test: Bin ich hochsensibel? |
Link zum Test
/ Dauer ca. 15 min |
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Im Gegensatz zur kognitiven Wahrnehmung, also Dingen, die wir 'denkend' erfassen und in uns umsetzen (zuhören, aufnehmen, Zusammenhänge bilden, Lösungen suchen, Antworten bilden und wiedergeben), nehmen wir jene Informationen als 'Reize' wahr, welche unsere Empfindlichkeit bzw. Sensibilität beschreiben: |
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von
Georg
Parlow, 221 Seiten, ISNB 3-9501765-0-0, 23.-- Euro
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Info-Website zum Thema: |
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Wenn Hochbegabung als kognitiv gesteuertes Eigenwesen lenkbar ist, dann ist Hochsensibilität weitaus ungeschützter und damit schwerer zu handhaben. Bei Hochbegabung hilft der förderliche Umgang, bei Hochsensibilität nützt in den meisten Fällen eher das Lernen, durch Schutz- und Ruhemassnahmen das eigen Potential zu nutzen oder zumindest die Überforderung zu verhindern. Dieses Anderssein und sich Andersfühlen birgt in sich, wie bei der Hochbegabung, zu andern Menschen irgendwie 'anders und damit distanziert' zu sein. Die Überwindung dieses 'Anderssein bzw. dieser Distanz' zu den andern Menschen lässt sich - je nach Zielsetzung - mit einer Standortanalyse in beiden Situationen und auch in Situationen der Kombination von Hochbegabung und Hochsensibilität erfassen, strukturieren und für sich selber in nutzbare Herangehensweisen umsetzen. Eine Standortanalyse scheint erst einmal den Nutzen bei Techniken, Regeln, Verhalten etc. zu haben. Dabei verhilft es viel mehr, dass Sie verstanden werden, dass man mit Ihnen kommunizieren und umgehen kann, dass Sie mit Menschen wieder verkehren können und Ihre Anliegen und Möglichkeiten moderat und damit erfolgreich anbringen können. Es sind die Hochbegabten und Hochsensiblen, welche die Brücke zu den Menschen erbauen müssen, welche sie nicht erreichen und daher nicht verstehen können. Die Überwindung der Distanz zu den andern - das ist das Ziel für das Eigene.
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Bespiel 1 |
Bespiel: Beitrag aus einem Forum
- mit Erlaubnis der schreibenden Person / anonymisiert. Die Zeilen verschwimmen vor
meinen Augen, die Gedanken schweifen ab und ich muss 4 mal den gleichen
Abschnitt lesen um am Ende das Gefühl zu haben, alles wabbert immer noch
durcheinander und es findet sich keine Struktur. Das alles stresst mich sehr und setzt mich massiv unter Druck. >>
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Bespiel 2 |
Hallo zusammen, * = gemeint ist nach meiner Wahrnehmung nicht "ich" persönlich oder andere Menschen, sondern das SEIN an und für sich, was durch uns auf dieser Welt in Erscheinung tritt *PENG* Da wollten sie nochmal gesehen werden, die vielen Erfahrungen von Ablehnung, weil ich ja so anders bin ;-) Stille Irgendwie zieht es uns letztlich alle hin zu unserer Essenz. Egal, wie es sich ausdrückt. Und wenn ich ganz in Stille bin kann ich es auch fühlen, diese ganz, ganz feine Essenz des Seins. Alles im "Außen" erscheint mir dann, oder klingt nach als vielleicht "viel und laut". Lasse ich geschehen, dass das auch Teil meines Seins ist, dann fühle ich es nicht als etwas "Getrenntes" oder "Anderes" von mir. Ich bemerke, ich bin innen wie außen. Gleichermaßen. Zeitgleich. Ich bemerke einfaches reines feines Sein, mit allem was ist. Fällt die Idee weg "anders zu sein", ist beFREIung einfach nur da. Freiheit von Fragen, wie "Wieso bin ich anders?", "Wie gehe ich damit um?", etc. Antworten tauchen nach und nach von selbst auf. SEIN tritt in Erscheinung. Als Mond, Sterne, Himmel, Wolken, Sonne, Erde, Wälder, Bäume, Wiesen, Seen, Flüsse, Tiere, ... und Menschen. Es ist, was es ist. Wir sind, was wir sind. Und in diesem Raum der Dualität, in diesem Miteinander, tauchen eben auch Fragen auf, die gestellt, gehört, besprochen und beantwortet werden wollen. SEIN spielt mit sich selbst. Wenn ich ganz in Stille bin, nehme ich (mich) diese(r) Fragen an, lasse sie los, lausche, spüre hin ... und erkenne, da ist pulsierende, lebendige Antwort. Das fühlt sich schön an, harmonisch, friedlich, rein. Auch wenn es traurig, ärgerlich oder freudig ist. Da tauchen Impulse auf, die mich bewegen und beg-LEITEN. Alles wertfrei. Intuitiv geschieht, was von "innen" heraus geschieht. Gedanken und Gefühle tauchen auf, Handlungen erfolgen. Nichts ist getrennt von mir. Ich "brauche" also das "Anders sein", um SEIN zu können. Im Sinne von, es bringt mich nicht weiter, dagegen anzugehen. "Anders sein" ist genauso SEIN, wie alle anderen Erscheinungen, die mich ausmachen. Nicht, weil ich danach suche oder gesucht habe, sondern weil die Erkenntnis da ist, das ich schon immer geWESEN bin. Fein sein. "Anders sein". Eben das ist AUCH mein WESEN, mein so SEIN. Stille Manche Menschen erschrecken vielleicht vor sich selbst und ihrem "Anders sein". Gerade in Begegnungen mit "Anderen". Aber sind wir letztlich nicht alle irgendwie "Anders"? Ist "Anders sein" etwas Besonderes? Aus meiner Sicht nur, wenn wir es dazu machen. Es ist schön, finde ich, wenn wir uns dieser Sensibilität zuwenden, uns darum kümmern, sie erstrahlen und lebendig sein lassen, sie in unser Leben integrieren, sie zur Entfaltung bringen, solange wir sie nicht auf einen Sockel stellen. Der einzige Grund, weshalb irgend jemand Dich* jemals ablehnt, ist, weil er/sie* genau so sein möchte, wie Du* bist.
Ablehnung ist nach meiner Wahrnehmung eigentlich nur eine "andere" Form
und Ausdrucksweise der Zuwendung zum eigenen so SEIN, wie man selbst
ist. Für mein Empfinden gilt das aber nicht nur für die "ablehnende
Person", sondern auch für die "erfahrende" Person. Es hilft, genauer
hinzusehen, sich liebevoll anzunehmen. Du dienst der Welt nicht, wenn Du Dich kleiner machst, nur damit Andere sich neben Dir nicht unsicher fühlen.
Hierin
finde ich das sensible Wesen unserer ALLER Kompetenz, an- und
miteinander zu wachsen. HSP haben meiner Wahrnehmung nach "nur" einen
feineren Zugang dazu. Ich danke Jen Richter für das Geschenk, ihre - für mich erschliessenden - Gedanken der Leserschaft zur Verfügung zu stellen. Lieben Dank, Jen. Jona Jakob |
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